Total Produce wiegt Obst und Gemüse schneller mit iForks

Total Produce-RAVAS-iForks

Total Produce ist einer der größten Importeure von Obst und Gemüse in Europa. Obst, das zu einem Kilopreis verkauft wird, wie zum Beispiel Wassermelonen, wird beim Wareneingang gewogen. Und bis vor Kurzem brauchte Total Produce vier Mitarbeiter um diese Arbeit zu machen.

"Der gesamte Zeitgewinn, den wir mit den iForks erreichen, liegt meiner Schätzung nach bei circa 30 %"

- RONALD NEDERLOF, VERANTWORTLICH FÜR LOGISTIKOPERATIONEN

Obst pro Kilo wiegen

Total Produce ist einer der größten Importeure von Obst und Gemüse in Europa. In der Rotterdamer Niederlassung wird hauptsächlich Obst importiert und vertrieben. Obst, das zu einem Kilopreis verkauft wird, wie zum Beispiel Wassermelonen, wird beim Wareneingang gewogen und auf Wunsch der Kunden werden auch die Paletten gewogen.

Von Umständlich zu Zeitgewinn

Zum Wiegen verwendete Total Produce bis vor Kurzem eine mobile Wiegeeinheit, die meist an einem festen  Platz in der Lagerhalle stand. Nachdem das angelieferte Obst ausgeladen war, wurde es auf die Wiegeeinheit gelegt und gewogen, bevor es zum richtigen Ort transportiert wurde. Da das Lager am Rotterdamer Kai ebenerdig liegt und es keine Laderampe gibt, mussten für dieses Verfahren manchmal vier Mitarbeiter eingesetzt werden. Ein Gabelstaplerfahrer holte alle Paletten aus dem Container und setzte sie auf der Ladebrücke ab, ein zweiter nahm die Paletten wieder auf und brachte sie zur Wiegeeinheit in der Lagerhalle. Dort legte er die Palette auf die Wiegeeinheit, wonach er den Gabelträger zurückziehen musste, um eine präzise Wiegung zu erreichen. Nach der Wiegung brachte ein dritter Mitarbeiter auf der Palette ein Etikett mit der Gewichtsangabe an. Ein weiterer Gabelstaplerfahrer konnte die Palette aufnehmen und sie schließlich an ihren Platz bringen.

Zeitgewinn mit iForks: 30%

Mit den iForks kann Total Produce mindestens einen Schritt dieses aufwendigen Verfahrens entfallen lassen. Jetzt wird direkt auf dem Gabelstapler gewogen und es werden nur noch zwei Mitarbeiter für den Entladeprozess benötigt. Ein Gabelstaplerfahrer entlädt den Container und stellt die Paletten auf die Ladebrücke, wonach ein zweiter Gabelstapler die Paletten von der Ladebrücke holt und an ihren Platz bringt. Die iForks bestimmen das Gewicht der Palette und übermitteln es über Bluetooth an den Indikator, der in der Kabine des Gabelstaplers montiert ist. Die drahtlose Übermittlung bietet große Vorteile. „Dadurch kann das Wiegesystem schnell montiert werden und es ist ohne Verkabelung auch weniger anfällig für Beschädigungen. Die Betriebssicherheit ist nicht gefährdet“, sagt Ronald Nederlof. „Der gesamte Zeitgewinn durch die neue Arbeitsweise liegt meiner Schätzung nach bei circa 30 %.“

Mit den iForks auf die Integration in ein WMS- oder ERP-System vorbereitet ;

Derzeit erfolgt die Gewichtserfassung noch manuell. Der Gabelstaplerfahrer liest das Gewicht in der Kabine ab und notiert es mit einem Stift auf der Palette. "Da der Gabelstapler still steht, kann er das Gewicht durch den Mast hindurch notieren, ohne das er von seinem Gabelstapler steigen muss", berichtet Nederlof. Dennoch möchte er, das die Gewichtserfassung in der Zukunft anders erfolgt. Diese Möglichkeit bieten die iForks ebenfalls. Mit den iForks ist Total Produce deshalb auch auf eine zukünftige Integration des Wiegesystems in das WMS- oder ERP-System vorbereitet.

Wiegesystem senkt Fehlerquote 

Wenn es nach Nederlof geht, wird diese Verbindung auch hergestellt werden: „Derzeit wird das ermittelte Gewicht noch mit einem Stift auf der Palette notiert. Bei der Auslagerung muss das Gewicht jedoch auch auf dem Lieferschein angegeben werden. Dazu muss ein Lagermitarbeiter die Gewichtsdaten ins WMS eingeben. Wenn die Lieferscheine am nächsten Tag ausgedruckt sind, müssen die Daten für die Verwaltung nochmals eingegeben werden. Indem wir die iForks direkt mit unserer Software kommunizieren lassen, können in diesem Verfahren viele unnötige Arbeiten bei der Dateneingabe entfallen. Das spart nicht nur Zeit, sondern senkt auch die Fehlerquote, da Tippfehler dann der Vergangenheit angehören.’