Swissport Cargo Services setzt RAVAS-Wiegegabeln ein, um Sendungen mit falschen Gewichtsangaben nachberechnen zu können

Swissport Cargo-RWV-C-Indicator 6100

Swissport International Ltd. befördert 4,1 Millionen Tonnen Frachtstücke pro Jahr für etwa 700 Kunden und ist weltweit auf mehr als 109 Flughäfen in 37 Ländern, darunter Frankfurt am Main, tätig und erzielt einen Jahresumsatz von CHF 1,9 Milliarden. 

"Mit den Wiegegabeln von RAVAS verbessern wir unsere Effizienz und den Service für unsere Kunden."

REINER BREHMER, BETRIEBSLEITER

Verschärfung des Verfahrens "ready for carriage"

Wenn ein Agent eine Fracht zum Exportversand anliefert, muss ein bestimmtes Verfahren eingehalten werden, um die Sendung für den Lufttransport versandfertig (ready for carriage) zu machen. Dieses Verfahren schreibt vor, dass jede Fracht, die an einen Frachtversender geliefert wird, mit einem Luftfrachtbrief (Air Waybill) versehen sein muss, auf dem sowohl das Gewicht als auch das Volumen der Fracht angegeben sind. Der Empfänger, in diesem Fall Swissport, ist verpflichtet, den Luftfrachtbrief auf Fehler zu kontrollieren. Dieses Verfahren wurde vor Kurzem verschärft, wodurch die Notwendigkeit einer effizienten Methode zur Kontrolle des Gewichts einer Fracht immer dringender wird.

Überladenes Flugzeug - teuer und gefährlich

Ein großes Problem für Luftfrachtabfertiger und auch für Swissport Cargo ist, dass Absender ihre Fracht häufig mit zu niedrigen Gewichtsangaben anliefern. Der Kunde bezahlt dann nicht das korrekte Gewicht und die Planer bekommen bei der Beladung des Flugzeugs Probleme in puncto Platzbedarf, Gleichgewicht und Kerosinverbrauch. Zur Lösung dieses Problems schaffte Swissport Cargo die RWV-C, Wiegesysteme für Gabelstapler, an. Die gesamte Fracht wird ab dem Eingangszeitpunkt gewogen und erfasst.


Zu niedriges Gewicht angegeben? Der Absender zahlt 

Der wiegende Gabelstapler wiegt die Sendung während des Ausladens. Der Gabelstaplerfahrer scannt den Barcode auf dem Luftfrachtbrief und misst das Volumen der Sendung. Die Gewichts-, Volumen- und Identifikationsdaten werden in Echtzeit ans Datenverarbeitungssystem von Swissport gesendet.

Wenn die Differenz zwischen dem Gewicht auf dem Luftfrachtbrief und dem tatsächlichen Gewicht einen bestimmten Wert überschreitet, werden neue Unterlagen erstellt und der Absender erhält eine Rechnung über das Restgewicht der Sendung. Der Kunde muss dann nachzahlen. 

Die Vorteile des mobilen Wiegens für Swissport:

  • Das Wiegeverfahren ist viel weniger arbeitsintensiv, wodurch Sendungen mit falschen Gewichtsangaben nachberechnet werden können.
  • Dank der RAVAS-Wiegegabeln kann Swissport das Gewicht effizienter kontrollieren und damit die strengen Regeln der Verfahren für das Versandfertigmachen (Ready for carriage procedures) erfüllen.
  • Swissport Cargo generiert durch die Nachberechnung einen höheren Umsatz.