Nijsen Granico sammelt Essensabfälle und recycelt das in Viehfutter

Nijsen Granico-RAVAS-RAVAS 2100L

Nijsen Granico holt Restprodukte beim Kunden ab und verarbeitet diese zu Futtermitteln. Alle Nijsen‘s Lastwagen haben hierzu einen wiegenden Handhubwagen an Bord. Der Fahrer wiegt gemeinsam mit dem Kunden die angenommenen Behälter. Der Kunde unterzeichnet den Beleg und weiß direkt, was er zahlen muss. Eine Frage des Vertrauens.

"Wenn wir beim Kunden abholen und mit dem wiegenden Hubwagen vor Ort ein Gewicht von 400 Kilo ermitteln, erwartet man auch eine Rechnung für 400 Kilo. Man führt später keine Diskussionen."

- P. SMETS, PLANER, EINKÄUFER ROHSTOFFEN

Das Gewicht bestimmt die Rechnung 

Nijsen Granico holt bei Nahrungsmittelherstellern Restprodukte ab. Das Gewicht bestimmt die Kosten für den Kunden und ist Grundlage für die Abrechnung. Täglich werden zwischen 600 und 700 Behältern gewogen für ca. 60 Kunden.

Erhebliche Wartezeiten an den Brückenwaagen

Das Problem beim nachträglichen Wiegen
Per Lastkraftwagen holte man bei den Kunden tagsüber die Behälter mit Restprodukten ab. Die Fahrer führten einen Abholplan aus, mit je maximal fünf Kunden. Vor dem Einsatz der RAVAS Wiegesysteme wurde die Anzahl der abgeholten Behälter notiert und in den Abendstunden gewogen, auf der Brückenwaage im Werk. Ablauf früher: 

  1. LKW auf die Brückenwaage fahren, aussteigen und Totalgewicht notieren (Brückenwaage wiegt in 20 kg Schritten);
  2. LKW von der Brückenwaage fahren;
  3. Die Behälter vom zuletzt bearbeiteten Kunden abladen;
  4. LKW auf die Brückenwaage fahren, aussteigen und Gewichtsabnahme notieren;
  5. LKW von der Brückenwaage fahren;
  6. Die Behälter vom nächsten Kunde abladen;
  7. LKW auf die Brückenwaage fahren, aussteigen und Gewichtsabnahme notieren;
  8. Diese Schritte wiederholen bis alle Behälter entladen sind. Hiermit war man mindestens zwei Stunden beschäftigt. Weil die gleiche Brückenwaage auch für die Spedition gebraucht wurde, war die Waage ständig besetzt.

P. Smets: ‘Früher war es unnötige Nachtarbeit. Bis fünf Uhr mittags war der Speditionsverkehr am fahren und wiegen, erst danach konnten die zurückkehrenden LKW‘s gewogen werden. Die LKW‘s verursachten deswegen auch Ärger mit den Nachbarn.’

Lösung: das Gewicht bei der Abholung bestimmt die Rechnung

Die Arbeitsweise ist sinnvoll vereinfacht: das Wiegen wird jetzt vor Ort beim Kunden ausgeführt. Hierzu wird ein wiegender Handhubwagen mitgenommen, in einem Behälter unter dem LKW, so dass kein Laderaum verlorengeht. Die Fahrer arbeiten jetzt einen Abholplan von bis zu 15 Kunden ab. Smets: ‘Wir sind jetzt flexibler und vermeiden Fehler, denn alles wird von einer Person abgewickelt. Es spart uns mindestens eine Arbeitskraft und vermeidet die Klagen.’