herberts wiegt farbbeschichtungen für die automobilindustrie

Herberts-RAVAS-RAVAS 2100L EXi

Bei der Firma Herberts wurden teure Umlaufsysteme überflüssig, weil man dazu überging, Lacke zu mischen, indem man das Fass auf einem explosionsgeschützten Handhubwagen von Abfüllstelle zu Abfüllstelle fuhr. So arbeitet man nun schneller und flexibler und hat bei Investitionen und Erhaltungskosten gespart.

"Bei Arbeiten mit Mischlacken bedeutet das, daß man sehr genau wiegen muß. Durch die Verwendung von mobilen Wiegesystemen haben wir Zeit und Geld gespart; das darf allerdings nicht auf Kosten der Genauigkeit oder Betriebssicherheit gehen. Also besprachen wir mit RAVAS die Änderung der Anzeigeschritte auf jetzt 100 Gramm für unsere Dosiersysteme und 200 Gramm für die geeichten Abfüllsysteme."

- F. JAHNKE, LEITER PRODUKTION ENGINEERING

Autoreparatur Farbbeschichtungen genau gewogen

Herberts verwaltet weltweit die Aktivitäten der Hoechst Gruppe für Auto-, Pulver- und Industrielacke. In Wuppertal produziert man 130 Tonnen Autoreparaturlacke pro Tag, in 18.000 Farbtönen. Diese Farben sind aufgebaut auf standardisierten Mischlacken und auf Basis einer Rezeptur, die sehr genau eingehalten werden muß. Im Rahmen der Produktion und der Qualitätssicherung für dieses teure Produkt wird an verschiedenen Stellen gewogen.

Vorher: hohe Produkt-verluste

Früher: Vom Lager für Halbfabrikate laufen Rohrsysteme zu einer stationären Waage, wo die Rezeptur aus Pigmenten und Additiven zusammengemischt wurde. Um Konzentrationsunterschiede in den Rohren zu vermeiden, wurden teure Zirkulationssysteme gekauft. Bei Änderungen der Rezepturen oder der Bestandteile mußten komplette Rohrsysteme (inklusive Kupplungen, Pumpen und Ventilen) auseinandergenommen und gereinigt werden. Oft fand man noch kleine Verschmutzungen, so dass komplette Chargen unbrauchbar wurden. Resultat: Hohe Investitions- und Wartungskosten für das System und ein relativ großer Schwund in der Produktion.

Schneller, flexibler und Geld sparen

Jetzt mit RAVAS wiegenden Handhubwagen: Das Dosierfass wird auf den wiegenden Handhubwagen gestellt und man fährt direkt zu den verschiedenen Füllstellen im Halbfabrikate-Lager; das geht schneller und flexibler. Der aufwendige Betrieb und die teure Wartung der komplizierten Rohrsysteme fällt weg; man spart Zeit und Geld. Das Risiko für Produktionsverluste durch Verschmutzung ist sehr klein geworden.

Sehen Sie Wiegende Handhubwagen

Von Stationären zum mobilen wiegen

In früheren Zeiten wurde das Endprodukt in 5 Literdosen an der automatischen Verpackungslinie abgefüllt. Auch 200 l-Tanks und Fässer wurden abgefüllt, für Großverbraucher. Die automatische Linie ist hierfür nicht geeignet, daher die manuelle Prozedur. Container und Produkte jeweils zur stationären Waage zu transportieren kostete viel Zeit. Nicht mehr mit RAVAS wiegende Handhubwagen: Man stellt die Handelsverpackung auf den geeichten, wiegenden Handhubwagen, fährt diesen zur Abfüllstelle und füllt die Fässer oder Container mit dem gewünschten Gewicht, schnell und effizient. Jahnke: ‘Viel effizienter ist auch das Messen der Durchgangzeiten geworden: Wir konnten vorher nur während 9 oder 18 Sekunden Muster nehmen, entsprechend einem vollen 5 l-Eimer, den man transportieren mußte. Und wir arbeiten hier nicht mit Body-Buildern; wir wollen auch nicht, daß unsere Mitarbeiter mit ein längeren und einem kürzeren Arm herumlaufen müssen. Jetzt passiert das viel komfortabler und genauer.’

Ausfüllen geht schneller

Früher: Beim Mischen der Pigmente mit flüssigem Binde- bzw. Lösemittel muß intensiv gerührt werden, um Klumpen und Agglomerationen zu vermeiden. Der erreichte Farbton ist stark abhängig von der Dispergierzeit. Um diese Durchgangzeit zu kontrollieren, wird regelmäßig in bestimmten Intervallen ein Produktmuster abgezapft. Dieses Muster wurde zur stationären Waage gebracht, wo die gewogene Anzahl in Kilogramm zur Durchgangszeit in Kilogramm pro Stunde extrapoliert wurde. Wegen dieses sehr arbeitsintensiven Verfahrens wurden nur kleine Muster entnommen, auf Kosten der Zuverlässigkeit. Mit RAVAS: Der wiegende Handhubwagen wird direkt unter den Tank mit dispergiertem Produkt gefahren; man tariert, eine Uhr wird gestartet und nach 3 Minuten wird die Gewichtszunahme festgestellt. Auf diese Art kann man schnell und zuverlässig feststellen, welche Durchgangszeit das Produkt hat. Die Qualitätskontrolle verläuft effizienter.