Evonik Colortrend steuert Lagerverwaltung von Chemikalien mit iForks

Evonik-RAVAS-iForks

Evonik Trendfarbe mischt Farbpasten für Lackhersteller weltweit. Die Lagerverwaltung läuft durch iForks und WMS,  man weiß genau die Mengen an Rohstoffen die im Lager gespeichert sind.

"Diese Wiegemethode ist schneller als Abgleich und Cycle-Counting."

- ROLAND DOORENBOSCH, PROJEKTMANAGER IN DER WARTUNGSABTEILUNG UND IM KUNDENDIENST

Einfache Verwaltung von Lagerbeständen mit iForks

In der niederländischen Produktions- und Vertriebsniederlassung von Evonik Colortrend in Maastricht werden täglich große Mengen von flüssigen Farbpasten für Farb- und Lackproduzenten auf der ganzen Welt hergestellt. Ein Farbstoff besteht aus verschiedenen Farbpigmenten, in flüssiger Form oder in Pulverform, die nach einer bestimmten Rezeptur miteinander vermischt werden. Bei der Produktion großer Chargen sind Gewichtsabweichungen in der täglichen Praxis unvermeidbar. Innerhalb einer bestimmten Bandbreite, haben kleine Abweichungen in der Rezeptur keinen nennenswerten Einfluss auf das gewünschte Resultat, aber langfristig betrachtet, haben diese Abweichungen nachteilige Auswirkungen auf die Lagerhaltung und damit auf die Kosten. Dies ist ein guter Grund dafür, die Bestände und den Verbrauch im Lager und in der Produktion genau zu verfolgen. Evonik hat eine relativ einfache, preiswerte und schnell zu implementierende Lösung gefunden: Die iForks.

Mit den iForks sind Abweichungen bei den Lagerbeständen sofort zu erkennen

Ein Kunde bestellt 100 kg einer bestimmten Farbpaste. Gemäß der Rezeptur werden dafür drei verschiedene Grundstoffe und Pigmente benötigt. Das WMS/SAP gibt an, das ausreichende Lagerbestände für alle erforderlichen Grundstoffe vorhanden sind. Über das Datenterminal in seinem Schubmaststapler hat der Gabelstaplerfahrer eine drahtlose Verbindung zum WMS. Anhand eines Kommissionier-Auftrags holt er die benötigten Grundstoffe mit seinem Schubmaststapler ab. Gleichzeitig wird das Gewicht ermittelt und vom Fahrer über das Datenterminal mit den Lagerbeständen im Computer verglichen. Wenn das Gewicht mit den Angaben der Lagerbestände übereinstimmt, wird die Ladung im Produktionsbereich abgeliefert, in dem der Grundstoff für die Charge verwendet wird. Der Rest geht zurück ins Lager, wo er erneut gewogen wird. Wenn der Gabelstaplerfahrer eine Abweichung bei den Lagerbeständen feststellt, kann er dies im WMS angeben.